1.600 Kilometer Kabel-Wahnsinn

1.600 Kilometer Kabel-Wahnsinn

Die sogenannte „Energiewende“ hat, außer der wahrscheinlich bevorstehenden
Stromknappheit, noch ganz andere Folgen. Allein in Stuttgart müssen etwa 1.600 Kilometer
neue Stromkabel verlegt werden, damit die vielen Wärmepumpen und Autoladestellen in
Zukunft auch ausreichend mit elektrischer Energie versorgt werden können. Zusammen mit
den außerdem benötigen neuen Umspannwerken erreichen die Kosten circa eine Milliarde
Euro.

Geld, das die Stadt laut neuer Haushaltszahlen eigentlich gar nicht mehr hat bzw.
sinnvoller einsetzen könnte. Wir „freuen“ uns auch schon auf die zahlreichen Baustellen, die
in diesem Zusammenhang entstehen und Zugänge zu den Grundstücken erschweren, sowie
zusätzliche Staus produzieren. Wer konnte außerdem schon vorher erahnen, dass die
Wärmepumpen im Winter alle gleichzeitig laufen? Da ist der Energiehunger gewaltig,
während gleichzeitig die Windindustrieanlagen stillstehen oder nur geringfügig Elektrizität
liefern. Eigentlich ist nicht mehr viel Zeit bis 2035 – denn bis dahin soll Stuttgart ja schließlich
„klimaneutral“ und auch der Kabel-Wahnsinn vollzogen sein.

So langsam dämmert dem letzten Stuttgarter: Die Wetterphänomene der jüngsten
Zeit werden dadurch wohl kaum verhindert bzw. geändert werden – darum geht es ja eigentlich.
Wir möchten an dieser Stelle auch daran erinnern, dass es nur vier Stadträte aus dem Gemeinderat gab,
die gegen jene Maßnahmen gestimmt hatten.